Agrar-Modellbau im Maßstab 1:32

Testbetrieb auf dem Kaffee-Acker

Vor der Weitergestaltung der taja-Farm erfolgt erst einmal der Testbetrieb auf dem zukünftigen Acker. Ich habe da so meine Zweifel, ob die umliegenden Anlagenteile einigermaßen sauber bleiben.

Für den Acker müssen ca. 4 Kilogramm Kaffeesatz herhalten. Ordentlich getrocknet ergibt dieses Material einen prima Ackerboden ab. Die Rieselfähigkeit und die Formstabilität stehen in einem so guten Verhältnis zueinander, dass wirklich schöne Ackerfurchen gezogen werden können.

Die Verschmutzung der Fahrzeuge hält sich in Grenzen, auf ein Gitter gestellt, lassen sich alle Kaffeereste mit einem Pinsel schnell entfernen. Das weiche Material wirkt auch nicht mechanisch auf die Lackierung ein. Kratzer sind dadurch nicht zu befürchten. Mit Sand sieht das da schon anders aus. Feiner Sand sieht zwars schön aus, macht aber halt auch die Fahrzeuge kaputt.

Der Kaffee sollte nicht zu dick aufgebracht werden, zumindest beim Deutz drehen die Antriebsräder schnell durch und der Traktor gräbt sich ein. Ein zusätzliches Frontgewicht beim Pflügen bzw. ein zusätzliches Heckgewicht verbessern die Traktion ganz wesentlich. Alternativ kann aber auch die John Deere Raupe eingesetzt werden.

Eine Schichtdicke von ca. 1cm ist machbar. Der Pflug zieht dann schon ordentliche Furchen. Ein frisch gepflügtes Feld sieht auch im Modell gut aus. Hat etwas von einem Zen-Garten an sich.

Die Kinder freuen sich schon aufs Fahren, also werden wir mal für ein paar Tage den Bau unterbrechen.

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